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Was ist ein Abwasserfaulbehälter? Energierückgewinnung in Kläranlagen

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Was ist ein Abwasser-Faulbehälter
Was ist ein Abwasser-Faultank? Energierückgewinnung in Kläranlagen
Ein Faulbehälter für Abwasser ist der anaerobe Faulbehälter in einer Kläranlage, in dem Klärschlamm stabilisiert wird: Mikroben zerstören 40–60 % der organischen Trockensubstanz, reduzieren die Entsorgungsmasse und den Geruch und erzeugen gleichzeitig methanreiches Biogas (55–75 % CH4), das die gesamte Anlage mit Strom versorgen kann. Moderne Behälter sind in der Regel geschraubte, glasfaserverstärkte Stahlbehälter (GFS), die nach ISO 28765 und AWWA D103 zertifiziert sind.
Die Abwasserbehandlung ist energieintensiv – bis der Schlamm beginnt, Miete zu zahlen. Anlagen, die ihren Schlamm vergären und das Biogas verbrennen, decken in der Regel 50–100 % ihres Strombedarfs, und viele werden zu Netto-Energieerzeugern. Der Faulbehälter ist das Asset, das die Energiebilanz der Anlage umkehrt.

1. Welche Funktion hat ein Abwasser-Faulbehälter in einer Kläranlage?

Schlammstabilisierung und Volumenreduzierung: Die anaerobe Vergärung zerstört 40–60 % der organischen Trockensubstanz, reduziert die Transport- und Entsorgungsmasse und wandelt verrottungsfähigen Schlamm in stabile, geruchsarme Klärschlämme um.
Biogas-Energierückgewinnung: Das bei der Vergärung gewonnene Methan speist BHKW-Anlagen, die die Kläranlage mit Strom und Wärme versorgen – der klassische Weg zu Netto-Null- oder Netto-Plus-Klärwerken.
Reduzierung von Krankheitserregern und Gerüchen: Kontrollierte Vergärungszeit und -temperatur machen Klärschlamm sicherer für die landwirtschaftliche Verwertung und verbessern die Geruchsbilanz der Anlage erheblich.

2. Konstruktion von Faultürmen für den kontinuierlichen Kläranlagenbetrieb

Korrosionsbeständigkeit in einer 24/7-Anlage: Faulschlamm und sein H2S-reicher Gasraum greifen beschichteten Stahl und Beton unablässig an. GFS-Faultürme zur Abwasserbehandlung – inerter Emaille, bei 820–930 °C aufgeschmolzen, pH 1–14 – behalten ihre Integrität über 30+ Jahre ohne Neubeschichtungs-Stillstände.
Integriertes Prozesspaket: Brückenmischer, Heizkreisläufe, Schaumkontrolle, Gasbehälter und Sicherheitssysteme werden auf technischen Stutzen und Dächern der geschraubten GFS-Hülle montiert und als ein nach ISO 28765 / AWWA D103 / EN 1090 zertifiziertes Paket geliefert.
Erweiterung ohne Unterbrechung: Wachsende Städte bedeuten wachsende Schlammmengen; geschraubte Plattenringe erhöhen die Faulungskapazität in Wochen neben laufenden Prozesslinien – mit Betonbauweise unmöglich.

Vergleichsmatrix: Faulbehälter für Abwasserschlamm

Bewertungsparameter
GFS-Schraubfaulbehälter
Konkreter Faulturm
Eiförmiger Stahl-Faulturm
Capital cost per m³
Ausgezeichnet
Mäßig
Hoch
Gasdichtheit
Konstruiert, überprüfbar
Behälterabhängig
Hervorragend
Wartung über 30 Jahre
Nahezu null
Riss-/Auskleidungsreparaturen
Neubeschichtung im Gasbereich
Bau- und Erweiterungsgeschwindigkeit
Wochen, geschraubte Ringe
Monate, fest
Monate, fest

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F1: Was ist ein Abwasserfaulbehälter?
Ein Abwasserfaulbehälter ist der anaerobe Faulbehälter einer Kläranlage, der Klärschlamm stabilisiert – dabei werden 40–60 % der organischen Trockensubstanz abgebaut und methanreiches Biogas erzeugt – typischerweise ein GFS-Schraubbehälter, zertifiziert nach ISO 28765 und AWWA D103.
F2: Kann eine Kläranlage sich selbst mit Biogas mit Strom versorgen?
Ja. Anlagen, die Schlamm verdauen und BHKW-Motoren betreiben, decken üblicherweise 50–100 % ihres Strombedarfs; mit Wärmerückgewinnung und effizienter Vergärung erreichen viele Versorgungsunternehmen einen Netto-Energieüberschuss.
F3: Wie lange verbleibt Schlamm in einem Abwasser-Faultank?
Die typische Feststoffverweilzeit beträgt 15–25 Tage bei mesophiler Temperatur (35–38°C), wobei thermophiler Betrieb die Verweilzeit verkürzt und die Keimabtötung bei höherem Energieaufwand verbessert.
F4: Warum sollte man sich in einer Kläranlage für einen GFS-Faulturm statt Beton entscheiden?
GFS liefert nachweisbare Gasdichtheit, Korrosionsbeständigkeit bei pH 1–14 und über 30 Jahre nahezu wartungsfreien Betrieb, wird in Wochen neben fahrenden Zügen errichtet und erweitert sich mit verschraubten Ringen, wenn die städtischen Lasten wachsen.
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