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Behandlungsbehälter für Sickerwasser: Prozessbehälter für Deponie- und Biogas-Sickerwasser

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Sickerwasser-Behandlungstank

Sickerwasserbehandlungstanks: Prozessbehälter für Deponie- und Biogas-Sickerwasser

Deponie-Sickerwasser ist eines der schwierigsten Abwässer zu behandeln: CSB-Werte bis zu Zehntausenden mg/L, Ammoniak, Schwermetalle und eine Chemie, die sich mit dem Alter der Deponie verändert. Die Tanks, die seine Behandlung beherbergen, müssen ebenso aggressiv sein wie die Flüssigkeit selbst.
Ein Sickerwasserbehandlungstank ist ein Prozessbehälter – UASB/EGSB-Reaktor, Belüftungsbecken oder Speicherpuffer – konstruiert für hochbelastetes Deponie- oder Biogas-Sickerwasser. Verschraubte GFS-Konstruktion mit eingebrannter Emaille für pH 1–14, gemäß AWWA D103 und ISO 28765, bietet über 30 Jahre Lebensdauer in dieser korrosiven Anwendung.

Was verlangt die Sickerwasserbehandlung von ihren Tanks?

Hohe CSB-Toleranz: Der CSB von Sickerwasser liegt typischerweise bei 5.000–60.000 mg/l; anaerobe Reaktoren (UASB/EGSB) übernehmen die Hauptlast.
Chemische Schwankungen: Der pH-Wert reicht von saurem jungen Sickerwasser bis zu alkalischem altem Sickerwasser – ein vollständiger Korrosionsschutz ist zwingend erforderlich.
Gasmanagement: Anaerobe Tanks fangen Biogas (60–70 % CH4) mit gasdichten Dächern und Sicherheitssystemen ab.
Prozessflexibilität: AO/A2O-, MBR- und Polierkonfigurationen ergänzen Belüftungsbecken und Nachklärbecken.

Wie werden Sickerwasserbehandlungstanks konstruiert?

Reaktordesign: UASB/EGSB-Tanks mit internen Abscheidern, Gaserfassung und korrosionsbeständigen GFS-Behältern.
Belüftungsbecken: offene oder abgedeckte Tanks mit Belüftern für Nitrifikation und BSB-Politur.
Puffer und Speicherung: Ausgleichs- und Vorlagebehälter gleichen den Zufluss zur Behandlung aus.
Normen: AWWA D103 für die Konstruktion, ISO 28765 für die Emaillierung, sowie lokale Umwelt- und Gas-Sicherheitsvorschriften.

Warum GFS der Standard für den Sickerwasserbetrieb ist

Vollständige Chemiebeständigkeit: pH 1–14, das eingebrannte Emaille deckt junge saure und alte alkalische Sickerwässer ohne Auskleidungswechsel ab.
Gaszonen-Verteidigung: H2S-Kondensat wird durch dieselbe inerte Schicht neutralisiert, die auch die Flüssigkeitszone schützt.
Verifizierte Qualität: 1500V DC Urspannungstest jedes Panels dokumentiert die pinhole-freie Barriere.
Skalierbarkeit: Sickerwassertanks reichen von kleinen Puffern bis zu Installationen über 10.392 m³+, erweiterbar in Phasen.

Vergleichsmatrix: Materialien für Sickerwasserbehandlungstanks

Bewertungsparameter
GFS-emaillierter Stahl
Beton + Auskleidung
Geschweißter beschichteter Stahl
HDPE
pH-Bereichsbeständigkeit
pH 1–14
Abhängig von der Auskleidung
Abhängig von der Beschichtung
Gut
H2S-Gaszonenbeständigkeit
Hervorragend
Schlecht
Mäßig
Gut
Hohe CSB-Abrasion
6,0 Mohs
Gut
Schlecht
Mäßig
Lebensdauer
30+ Jahre
20–30 Jahre
10–20 Jahre
10–15 Jahre
Erweiterungsflexibilität
Ja
Nein
Nein
Begrenzt
Sickerwasserbehandlungstanks müssen der Aggressivität der Flüssigkeit entsprechen – geschraubter GFS-Emaille bietet die pH-1–14-Chemikalienbeständigkeit, H2S-Schutz und die dokumentierte 1500V-Integrität, die der Betrieb mit hoch-CSB-belastetem Sickerwasser über 30+ Jahre erfordert.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F1: Was ist ein Sickerwasserbehandlungstank?
Ein Prozessbehälter für hochbelastetes Deponie- oder Biogas-Sickerwasser – UASB/EGSB-Reaktoren, Belüftungsbecken oder Pufferspeicher – konstruiert nach AWWA D103 mit pH-1–14-GFS-Emaille für eine Lebensdauer von über 30 Jahren.
F2: Warum ist Sickerwasser so schwierig zu behandeln und zu lagern?
Sickerwasser weist einen CSB von 5.000–60.000 mg/L auf, dazu Ammoniak, Schwermetalle und instabile pH-Werte sowie H2S in Gaszonen. Die verschmolzene Emaille mit einem pH-Bereich von 1–14 und einer Mohshärte von 6,0 bewältigt die Chemie und den Abrieb.
F3: Welche Reaktortypen werden für Sickerwasser verwendet?
Anaerobic UASB/EGSB-Reaktoren übernehmen die Haupt-CSB-Fracht und erzeugen Biogas (60–70 % CH4), gefolgt von aeroben Becken (AO/A2O, MBR) für die Nitrifikation und Nachbehandlung – alle als geschraubte GFS-Tanks realisierbar.
F4: Welche Qualitätsnachweise sollten Sickerwassertanks mit sich führen?
1500-V-Gleichstrom-Holiday-Testprotokolle pro Platte, Berichte zu Beschichtungsdicke und Haftung sowie ISO-28765-Konformität – die dokumentierte pinhole-freie Barriere, die die Sickerwasserchemie erfordert.
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